[Stein von Laussnitz]:

2 Werke [in 2 Bänden]. - I. Handbuch der Gottseligkeit. Den Stillen im Lande gewidmet. Erste Epistel Pauli an den Timotheus c. 6. v. 3 bis 6. Jerusalem [ohne Verlag] 1789. Mit 1 gestochenen Vignette [von T. Klimess inv. et fec.]. LXXX, 526, [2] S. Schlichter Papp-Band der Zeit. - II. An die Stillen im Lande und besonders an die Leser des Handbuches der Gottseligkeit, über eine im CXLVI. Stück der oberdeutschen allgemeinen Litteraturzeitung erschienenen Recension des bemeldeten Handbuches, vom14. Dezemb. 1789. Mit einigen Blicken auf die Kantische Kritik der reinen und praktischen Vernunft. Jerusalem [ohne Verlag] 1790. Mit Titelvignette und 2 weiteren Vignetten in Holzschnitt. 83, [1] S. [Corrigenda]. Halblederband der Zeit.

Bibliotheca Magica et Pneumatica Festetitsiana, Antiquariat Heck, Wien 1922. Kat. IV. Nr. 844 & 845. Hamberger / Meusel, ‪Das gelehrte Teutschland, oder Lexikon der jetzt lebenden Teutschen Schriftsteller‬ (1798). 7. Band, S.632: „Freyherr Stein von Laussnitz, Königlicher Jesu-Christi-Ordens-Ritter, kurfürstlicher Cölnischer adelicher wirklicher geheimer Rath“. - Zwei äußerst seltene Werke von Stein von Laussnitz, Hamberger / Meusel nennen nur die beiden vorliegenden Werke von ihm. - Zu I: Eine kommentierte, stark erweiterte und umgearbeitete Ausgabe der unter dem Titel „Spiegel Der Volkom[m]enheit / [... von Johannes Justus Landsberg] Ehmahls anno 1529. in alt Teutsch außgegeben, [...]Anno 1709“ erschienenen Ausgabe. Vgl. VD18 11332174-001 und VD16 J 1213. - Zu II: Eine Entgegnung auf die im Titel genannte Rezension welche hier auf S.4-18 anscheinend komplett abgedruckt wurde. Über die „Stillen im Lande“ siehe RGG, (3. Auflage) VI, Sp.380/381. Heinrich Tränker benutzte diesen Terminus in dem von ihm herausgegebenen „Kleinen Mystisch-Magischen Bilderbüchlein für fleißiger übende A. B. C. Schüler der Fraternität vom Rosenkreuz“ (1925), in seiner Einleitung spricht er davon, „daß das echte, unverfälschte Lehrgut der wahren Fraternität allein aufbewahrt ist allen wahren Söhnen der Kunst von ihren echten Mitverwandten, den "Stillen im Lande".“ (S.13). - Zu I: Einband etwas berieben und schwach fleckig, Ecken leicht bestoßen. Mit kleinen (teilweise winzigen) Wurmgängen, meist nur außerhalb des Textes, wenige Stellen mit minimalem Buchstabenverlust, sonst sauberes Exemplar. - Zu II: Einband etwas berieben und bestoßen, durchgenhend etwas gebräunt und teilweise stockfleckig.

Schlagworte: Christentum / Mystik / Die Stillen im Lande

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