Ten[t]zel, Andreas:

Andreae Tenzelii, Philosophi und weyland Schwarzburgischen Leib-Medici, Medicinisch-Philosophisch- und Sympathetische Schriften, So da bestehen in desselben Medicina Diastatica, Oder in die Ferne würkenden Arzney-Kunst, Dann in besonderen Geheimnissen magnetisch- und sympathetischer Curen vieler Krankheiten. Wie auch darbey seine Scripta Gemina de Amore et Odio. Nebst noch einem kurzen Unterricht, auf was Art die Thiere, Pflanzen und Erze zur natürlichen Magie zu brauchen und anzuwenden. Zusammen Hrsg. von P. C. Leipzig und Hof, Johann Gottlieb Vierling 1753. [Stuttgart, Scheible ca. 1860]. 12°. Mit 1 Textholzschnitt. 336 S. Etwas späterer HLwd. mit handschriftlichem Rückenschild.

Ackermann IV,1037,I (mit Angabe: Stuttgart ca.1850) und V,1388,5 (mit Angabe: Stuttgart, Scheible ca.1860). Dorbon-Ainé 4809 (mit Angabe: um 1850). Sudhoff 514 (ohne nähere Angaben). Caillet 10574 (bemerkte nicht, daß es sich um einen Nachdruck des 19. Jahrhunderts handelte). - „Andreas Tentzel, deutscher Arzt des 17. Jahrhunderts, um 1625 Stadtphysikus in Nordhausen, Leibarzt des Grafen von Schwarzburg, ist bemerkenswerth als eifriger Schwärmer für die Paracelsistischen Lehren und Verfasser einer umfassenden Schrift ‘über Mumien’ [hier enthalten], in der alles zu damaliger Zeit über diesen Gegenstand Bekannte und Wissenswerthe zusammengetragen war“ (Hirsch V, S.532); siehe dazu auch Will-Erich Peuckert, Gabalia S.249-268, 354ff. und 465ff. - Unbeschnitten, Titel mit Knickspuren, angestaubt und wasserrandig, sonst nur vereinzelt wenig fleckig.

Schlagworte: Magie / Medizin

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